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Spenden für Geflüchtete auf den griechischen Inseln

Anfang 2020 war die Situation für Geflüchtete an der türkisch-griechischen Grenze und auf den ägäischen Inseln ein großes Thema in den Medien. Dann kam Corona. Und obgleich sich an der verheerenden Lage der Menschen nichts geändert hatte, verschwanden sie wieder aus den Schlagzeilen. Als erste Covid-19-Fälle in Europas größtem Flüchtlingslager Moria auf Lesbos diagnostiziert wurden und das Militär das heillos überbelegte Lager abriegelte, geriet die Situation außer Kontrolle. An mehreren Stellen wurde Feuer gelegt, Moria brannte fast vollständig nieder.

Für die betroffenen Menschen, die vor Krieg und Terror aus ihrem Land geflohen sind und auf ein Leben in Frieden und Sicherheit gehofft haben, ist das die nächste Katastrophe, das nächste Trauma. Obdachlos, ungeschützt und mit der Angst in ein neues, menschenunwürdiges Lager gezwungen zu werden, harren sie auf den Straßen von Lesbos aus – während sich die europäischen Staaten um die Aufnahme streiten.

Flüchtlingslager in Griechenland

Aktuell harren insgesamt rund 30.400 Geflüchtete und Migrant*innen auf den ägäischen Inseln aus. Obgleich vor allem das Lager Moria sinnbildlich für das Versagen europäischer Flüchtlingspolitik steht, leben die Geflüchteten auf den übrigen griechischen Inseln unter ähnlich katastrophalen Bedingungen.
Quelle: Caritas international

Helfen ist unsere Aufgabe

Viele Pfadfinderstämme schlossen sich Mitte November bereits einem Sachspendenaufruf der Kevelaerer Stiftung Aktion Pro Humanität an, bei dem kurzfristig unzählige Decken, Schlafsäcke und Isomatten für Flüchtlingslager zusammenkamen. Damit soll die Unterstützung für die Menschen in den Lagern aber noch nicht zu Ende sein.

Im Rahmen der Aktion „Friedenslicht aus Betlehem“ möchten die Pfadfinderinnen und Pfadfinder am Niederrhein unter dem Titel #pfadfinderhelfen - Damit Frieden Grenzen überwindet auch an die Menschen denken, für die „Frieden“ ein Wort ist, das sie in ihrem Alltag kaum erleben, das aber der ausschlaggebende Grund dafür war ihre Heimat zu verlassen und alles aufzugeben. Pfadfinder*innen sind eine weltweite Gemeinschaft, die sich für Frieden, Gerechtigkeit und Solidarität einsetzt. Mit dem Friedenslicht soll der Wunsch und das Recht auf Frieden zum Ausdruck gebracht werden – nicht nur für meine*n Nachbar*in, Freund*innen und die Menschen in meiner Gemeinde, sondern auch für Menschen in sämtlichen Not- und Ausnahmesituationen. Diese Solidarität soll durch den erneuten Spendenaufruf nicht nur zum Ausdruck gebracht, sondern auch konkret umgesetzt werden.


Jeder Betrag hilft

Spenden ist auf mehreren Wegen möglichIn Zusammenarbeit mit dem Hilfswerk Caritas international haben wir ein Spendenkonto eingerichtet, auf dem in den nächsten Wochen ein hoffentlich hoher Geldbetrag zusammen kommen soll. Der Erlös der Spendenaktion wird für die Arbeit der Caritas in Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln verwendet.

Den Menschen soll damit in dieser extremen Lebenssituation ein Stück Sicherheit, Routine und Normalität zurückgegeben werden. Konkret werden Geflüchtete mit Decken, Schlafsäcken und wärmender Kleidung versorgt. Außerdem werden psychologische Angebote, z.B. zur Aufarbeitung von Traumata und Kriegserlebnissen, Sprachkurse und geschlechtsspezifische Angebote mitfinanziert. Die Helfer*innen verteilen darüber hinaus rezeptfreie Medikamente, Nahrungsmittel und Hygieneartikel.

Wie kann ich spenden?

Wir haben drei Möglichkeiten für euch, wie ihr für unseren Aufruf spenden könnt:

  1. Fragt euren Pfadfinderstamm vor Ort, ob er sich an unserer Spendenaktion beteiligt. Die Stämme gehen individuell damit um. Einige Stämme gehen im Rahmen der Aktion „Friedenslicht aus Betlehem“ von Haus zu Haus um das Friedenslicht zu bringen. Manche haben extra eine Spendendose dabei, wo ihr euren Betrag hinein geben könnt. Möglich ist aber auch, dass an dem Ort, an dem das Friedenslicht zur Abholung steht (z.B. die örtliche Kirche), eine Spendendose, ein Opferstock o.ä. bereitsteht.

    Falls ihr eine Spendenbescheinigung benötigt, gebt bitte eurem Pfadfinderstamm darüber Bescheid. Wir leiten das dann an Caritas international weiter.

  2. Ihr spendet per Überweisung auf das auf dieser Seite angegebene Konto von Caritas international mit dem Verwendungszeck "Pfadfinder helfen – CY00731".

    Für eine Spendenbescheinigung gebt ihr einfach zusätzlich euren Namen und eure Postadresse mit im Verwendungszweck an. Die Bescheinigung erhaltet ihr dann am Anfang des Folgejahres.

  3. Als dritte Möglichkeit könnt ihr einfach und bequem direkt über die Seite von Caritas international online spenden. Dort stehen euch mehrere verschiedene Bezahlmethoden zur Auswahl (SEPA-Lastschrift, Kreditkarte, Sofortüberweisung, PayPal). Auch hier erhaltet ihr bei Angabe eurer Adresse automatisch eine Zuwendungsbestätigung.

    Damit eure Spende auch wirklich unserer Aktion zugute kommt, benutzt bitte ausschließlich diesen Link:

    icon_link Direkt online spenden

Wofür wird das Geld vor Ort verwendet?

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Spendenkonto

Caritas international

Stichwort:
"Pfadfinder helfen – CY00731"

IBAN:
DE 88 6602 0500 0202 0202 02

BIC:
BFSWDE33KRL

Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe

Online-Spende

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Holt euch mehr Infos

Erfahrt hier mehr zur Arbeit von Caritas international auf den griechischen Inseln.

Caritas international

Die Initiator*innen

Wir danken dem DPSG Stamm Hartefeld für die Idee, die Initiative und ihren Einsatz für diese Aktion!

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